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Architekturwettbewerb

Preisverleihung des HASIT Architekturwettbewerbs 2014 „INNEN WIE AUßEN“

 

Am 5. Juni fand die feierliche Preisverleihung des HASIT Architektur- wettbewerbs 2014 in München statt. Im März hatte sich die namhafte Jury für drei Gewinnerprojekte entschieden: Arc Architekten Partnerschaft, Architekten.3P und Haack + Höpfner Architekten BDA. Das Rahmenprogramm beinhaltete zwei Vorträge von Michaela Wolf, bergmeisterwolf und Kilian Kada, kadawittfeldarchitektur sowie eine Ausstellung aller eingereichten Projekte. Nach der Übergabe der Preise ließen die rund 80 Gäste den Abend bei gemeinsamen Gesprächen ausklingen. Der Preis war mit insgesamt 10.000 Euro dotiert.

Unter allen Einreichungen, die von Wohnbauten bis zu Gewerbe- und Sonderbauten reichten, wurden unter den Aspekten ästhetische Gestaltung sowie funktionale Qualität die drei Gewinnerprojekte gewählt. Diese über- zeugten durch einen optimal gestalteten Innenraum in Verbindung mit einer besonderen Hülle und griffen so das Motto des Wettbewerbs „INNEN WIE AUSSEN“ optimal auf. Unter dem Vorsitz von Prof. Klaus Kada (kadawittfeldarchitektur), waren Johannes Berschneider (Berschneider + Berschneider), Claudia de Bruyn (TWO Space + Think), Peter Hartmann (Geschäftsführer HASIT GmbH) und Meike Weber (Verlagsleitung DETAL) verantwortlich alle Arbeiten zu bewerten und die besten drei Projekte zu küren.

Peter Hartmann, Geschäftsführer HASIT GmbH eröffnete die Preisverleihung mit seiner Begrüßung und verdeutlichte die Wichtigkeit des Dialoges zwi- schen Industrie, Architekten und Planern. Er wies auch auf das Engagement der Fachunternehmer hin, die beim diesjährigen Wettbewerb die Möglichkeit hatten, gemeinsam mit den Architekten ihre Projekte einzureichen. Durch die Weiterführung des Wettbewerbs im Zweijahresturnus wird diese Zusammenarbeit intensiviert.

Als Referentin des ersten Vortrags stellte er Michaela Wolf von bergmeister- wolf vor. In ihrem Vortrag „Raumerlebnis – Spiel mit Struktur und Farbe“ erläuterte sie das Spannungsfeld zwischen Material und Konstruktion. Wichtig sei es dabei, das Neue aus einer Reflektion des Alten zu gestalten und Faktoren wie Farbe und Materialität nicht zu unterschätzen. Details seien als Bindeglied zwischen Nutzung und Gestaltung zu sehen. Beispiele dafür zeigte Michaela Wolf anhand einer Projektschau von bergmeisterwolf.

Nach dem ersten Vortrag folgte die eigentliche Preisverleihung: Peter Hart- mann und Tim Westphal von DETAIL bedankten sich für alle eingereichten Arbeiten und ehrten die Preisträger. Tim Westphal von DETAIL, stellte die Gewinnerprojekte zunächst kurz vor und verlas die dazugehörigen Jurystatements. Im Anschluss wurden die anwesenden Vertreter der Architekturbüros nach vorn gebeten, um ihre Preise von Peter Hartmann entgegenzunehmen.

Als letzter offizieller Programmpunkt folgte der Gastvortrag von Kilian Kada, kadawittfeldarchitektur. Unter dem Titel „Großer Auftritt – charakteristische Optik für die Fassade“ stellte er kurz die Philosophie seines Büros vor und vertiefte das Thema am Beispiel „Grimmwelt“ in Kassel. Die Idee war, ein Gebäude zu errichten, das in die Umgebung mit einfließt. Mit einer Form, welche durch Stufen die Topographie der Umgebung aufnimmt und lokalen Materialien schmiegt sich das „Märchenmuseum“ in die Landschaft ein und setzt dennoch einen markanten architektonischen Akzent.

Mit großem Applaus wurde die Preisverleihung beendet. Florian Schwarz, der durchs Programm führte, machte auf die Ausstellung aufmerksam, in der alle eingereichten Arbeiten präsentiert wurden und entließ die Gäste dann auf die eindrucksvolle Dachterrasse der TU München zum lockeren Ausklang des Abends mit vielen interessanten Gesprächen.

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