Domherrenhaus in Freising

ObjektHistorisches Gebäude
Größe100 m²
Ausführung2017
ArtAltbau
Standort Deutschland - 85354 Freising
Luckengasse 8, 10
InformationSanierung begeistert Denkmalschutz Im Schatten des Dombergs - Eine Planung zu dritt: Architekt - Bauherrin - Denkmalschutz

Verwendete Materialien

Energetisch saniert trotz Denkmalschutz

In der Freisinger Luckengasse hat Architekt Volker Herzog zwei Altstadthäuser behutsam saniert und mit einem Aerogel-Dämmputz energetisch auf einen aktuellen Stand gebracht. Eines davon, ein ehemaliges Domherrenhaus aus dem Jahre 1689, steht unter Denkmalschutz.

Das bis zu 60 Zentimeter dicke Außenmauerwerk der beiden Gebäude zog den Architekten und Bauherren besonders in seinen Bann. Doch dieses massive und in Würde gealterte Gemäuer zu sanieren erforderte eine architektonische Gratwanderung zwischen Ästhetik, Denkmalschutz und energetischen Anforderungen. Auf Grund des Denkmalschutzes kam nur eine Innendämmung in Frage. Vorgesetzte Schalen hätten jedoch die Oberflächenhaptik des historischen Mauerwerks zerstört. Also suchte man nach einem hochwärmedämmenden, diffusionsoffen Innenputz, der nach den Vorgaben des Denkmalsschutzes zudem auf Kalk basieren musste. Diese komplexen Anforderungen erfüllt derzeit nur der „Fixit 222 Aerogel“ von Hasit. Als weltweit erster Dämmputz kombiniert er die positiven Eigenschaften von mineralischen Kalkputzen mit den Vorteilen eines leistungsstarken Dämmputzes. Über eingearbeitete Aerogele erreicht er einen Wärmedämmwert von λD 0,028 W/mK. Stellt man diese Wärmeleitzahl den λD 0,035 W/mK einer marktüblichen Wärmedämmplatte gegenüber, so erkennt man die enorme Leistungsfähigkeit dieses Putzes. Rechnet man die Kosten für den bei einer herkömmlichen Dämmung erforderlichen Ausgleich des Untergrundes hinzu ist der Wärmedämmputz zudem die wirtschaftlichere Lösung.

Architektonischer Mehrwert

In der Gestaltung bietet der Putz ganz andere Optionen als vorgesetzte Dämmsysteme. Durch die geringe Schichtstärke von lediglich 6 bis 10 Zentimetern, bleibt die Charakteristik des Gebäudes erhalten. Zudem kann der Fixit 222 mit jedem Sanierungsputz, Kalkputz und sehr vielen Endputzen kombiniert werden. Damit ergibt sich zum ersten Mal die Möglichkeit historische Gebäude auf einen aktuellen Energiestandard zu bringen ohne ihre Optik zu verändern. Nach der Sanierung zeichnet sich das Mauerwerk durch eine hohe Diffusionsoffenheit aus, das durch seine hocheffiziente Feuchteaufnahme und -abgabe zuverlässig die Entstehung von Kondensationsfeuchte verhindert.

Beteiligte Unternehmen

Architekt
Volker Herzog
Verarbeiter
n.a.
Verkaufsberater
Simon Gruber

Referenz als PDF

OR Domherrenhaus in Freising de

Objektreport (OR)

pdf
248 KB

Weitere Referenzen

Wasserturm

Sanierung des Wasserturmes in Erding mit speziell abgestimmten Produkten von HASIT.

Münzarkaden in München

Mit einer Schichtdicke von nur zwei Zentimetern den gewünschten U-Wert erreicht und wertvollen Wohnraum geschaffen.

Ehemalige Papierfabrik in Rosenheim

Kompromiss zwischen dem technisch Möglichen und dem ökonomisch Vertretbaren gefunden - und dennoch ökologisch eine hochwertige Lösung erreicht.

Seite wird geladen...