Menschen in der Forschung & Entwicklung

Technologien und Forschungsprojekte

Die FIXIT GRUPPE und HASIT arbeiten kontinuierlich an der Entwicklung und Weiterentwicklung von Baustoffen und Systemlösungen.

Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem die Wärmedämmung von Gebäuden, die energetische Sanierung von Bestandsbauten, das Verhalten von Baustoffen unter realen Einsatzbedingungen sowie neue Material- und Systemkonzepte.

Gemeinsam mit Hochschulen, Forschungsinstituten und weiteren Partnern untersuchen wir, wie sich technische Eigenschaften von Baustoffen verbessern und Lösungen für unterschiedliche Anforderungen im Neubau, Bestand und Denkmalschutz entwickeln lassen.


Forschung für die Gebäudehülle von morgen

Neue Lösungen für das Bauwesen entstehen durch Materialentwicklung, bauphysikalische Untersuchungen und Tests unter praxisnahen Bedingungen.

HASIT arbeitet deshalb gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft, Forschung und Praxis an unterschiedlichen Forschungsprojekten. Dabei untersuchen wir unter anderem Wärmedämmleistung, Feuchteverhalten, Langzeitbeständigkeit, Materialaufbau und die Anwendung von Dämmsystemen an bestehenden Gebäuden.

Ziel ist es, Erkenntnisse aus Forschung und Praxis in die Weiterentwicklung unserer Produkte und Systeme einfließen zu lassen.


Unsere Forschungsprojekte und Kooperationen


Gemeinsam mit der Empa

Partnerschaft für Materialtechnologie

Gemeinsam mit der Schweizer Forschungsanstalt Empa beschäftigen wir uns mit der Entwicklung und Weiterentwicklung von Material- und Systemlösungen für das Bauwesen. Aus dieser Zusammenarbeit entstand unter anderem der Aerogel-Hochleistungsdämmputz HASIT Fixit 222. Der mineralische Dämmputz wurde für Anwendungen entwickelt, bei denen eine hohe Dämmwirkung bei vergleichsweise geringer Schichtdicke erforderlich ist.

Fachwerk 2.0

Energetische Sanierung Fachwerk

Im Forschungsprojekt Fachwerk 2.0 untersuchen wir gemeinsam mit Hochschulen und dem Freilichtmuseum Hessenpark Dämmlösungen für historische Fachwerkgebäude. Ziel des Projekts ist es, Möglichkeiten zur Verbesserung des Wärmeschutzes zu untersuchen, ohne die charakteristische Konstruktion und Erscheinung der historischen Gebäude unnötig zu beeinträchtigen. Im Mittelpunkt steht dabei unter anderem der Perlitedämmputz HASIT 242 CALCECLIMA® THERMO.

Fraunhofer IBP

Energetische Gebäude-Modernisierung

Im Forschungsprojekt H-WIHS arbeiten wir gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Bauphysik an einem Hybrid-System aus Aerogel-Dämmputz und Wandheizung. Untersucht werden unter anderem das Zusammenwirken von Wärmedämmung und Wärmeverteilung sowie das Feuchteverhalten innerhalb des Systems. Ziel ist es, technische Grundlagen für den Einsatz solcher Systeme bei der energetischen Modernisierung von Bestandsgebäuden zu erarbeiten.

Langzeituntersuchung

HASIT Fixit 222 unter realen Bedingungen

In einem gemeinsamen Langzeitprojekt mit dem Institut für Gebäudeanalyse und Sanierungsplanung wurde der Aerogel-Hochleistungsdämmputz HASIT Fixit 222 an einem historischen Gebäude unter realen Bedingungen untersucht. Im Mittelpunkt standen unter anderem die Dämmwirkung und die Beständigkeit des Putzsystems unter erhöhter Feuchte- und Salzbelastung. Die Untersuchungen liefern Erkenntnisse für den Einsatz von Dämmputzen bei anspruchsvollen Sanierungsaufgaben.

Studien mit Partnern

Untersuchung mit dem Fraunhofer IBP

Im Fraunhofer-Zentrum für energetische Altbausanierung und Denkmalpflege in Benediktbeuern wurde der Aerogeldämmputz FIXIT F222 über mehrere Jahre wissenschaftlich untersucht. Auf Demonstrationsflächen wurden unter anderem Temperatur, Feuchte und Wärmestrom messtechnisch erfasst. Auch Anschlusssituationen und komplexe Geometrien waren Bestandteil der Untersuchungen. Die Ergebnisse liefern Erkenntnisse zum Einsatz von Aerogeldämmputzen bei der energetischen Sanierung von Bestands- und Denkmalgebäuden.


Forschungsprojekt: Aerogel-Hochleistungsdämmputz HASIT Fixit 222

Gemeinsam mit dem Institut für Gebäudeanalyse und Sanierungsplanung (IGS) wurde der HASIT Fixit 222 in einem Langzeitprojekt unter realen Einsatzbedingungen untersucht.

2018 wurden dazu Testflächen auf stark feuchte- und salzbelasteten Kellerwänden der Burg Trausnitz in Landshut angelegt. Das IGS begleitete die Flächen über einen Zeitraum von fünf Jahren.

Im untersuchten Zeitraum zeigten die Testflächen keine Schäden. Gleichzeitig wurde die Dämmwirkung des Systems über die Versuchsdauer beobachtet.

Die Ergebnisse des Projekts liefern damit Erkenntnisse über die Eignung des Dämmputzes für besondere Sanierungssituationen mit erhöhter Feuchte- und Salzbelastung.

Durch die Verbesserung des Wärmeschutzes einer Außenwand können Wärmeverluste reduziert werden. Welche Auswirkungen eine Dämmmaßnahme auf den Gesamtenergiebedarf, die Energiekosten oder die damit verbundenen Treibhausgasemissionen eines Gebäudes hat, hängt jedoch unter anderem vom energetischen Ausgangszustand, der gedämmten Fläche, der Schichtdicke, dem Heizsystem und der Gebäudenutzung ab.

Das Forschungsprojekt unterstützt damit die technische Bewertung von Dämmputzsystemen bei der energetischen Sanierung historischer Bausubstanz.

Mehr zum Forschungsprojekt im Interview


Zusammenarbeit mit der Empa

Forschung an Material- und Dämmlösungen

HASIT beziehungsweise die FIXIT GRUPPE arbeitet seit mehreren Jahren mit der Schweizer Forschungsanstalt Empa an Material- und Systemlösungen für das Bauwesen.

Ein Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist der Aerogel-Hochleistungsdämmputz HASIT Fixit 222.

Aerogel ermöglicht eine geringe Wärmeleitfähigkeit des Dämmputzes und damit eine hohe Dämmwirkung bei vergleichsweise geringer Schichtdicke. Dadurch eignet sich das System insbesondere für Anwendungen, bei denen für eine Wärmedämmung nur begrenzter Raum zur Verfügung steht.

Die konkreten technischen Eigenschaften des Systems sowie die jeweiligen Anwendungsbedingungen sind in den Produktinformationen und technischen Unterlagen beschrieben.

Zur Webseite der Empa


Fachwerk 2.0 – Forschung für historische Fachwerkgebäude

Wie lassen sich historische Fachwerkhäuser energetisch modernisieren und gleichzeitig ihre charakteristische Bausubstanz erhalten?

Mit dieser Frage beschäftigt sich das Forschungsprojekt Fachwerk 2.0, das gemeinsam mit der Hochschule RheinMain, der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg und dem Freilichtmuseum Hessenpark durchgeführt wird.

Im Mittelpunkt steht unter anderem der Perlitedämmputz HASIT 242 CALCECLIMA® THERMO. Im Rahmen des Projekts werden Eigenschaften wie Langzeitbeständigkeit, Wärmedämmwirkung und weitere bauphysikalische Aspekte untersucht.

Die Untersuchungen finden an realen Gebäuden im Hessenpark statt. Verschiedene Dämmmaßnahmen werden dort unter praxisnahen Bedingungen getestet und wissenschaftlich begleitet.

Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, geeignete Sanierungskonzepte für historische Fachwerkgebäude zu entwickeln und den Wärmeschutz solcher Gebäude unter Berücksichtigung der vorhandenen Bausubstanz zu verbessern.


Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IBP

Im Forschungsprojekt H-WIHS – Hochenergieeffiziente Wandheizungs-Innendämm-Hybrid-Systeme – arbeiten HASIT und das Fraunhofer-Institut für Bauphysik an Konzepten zur energetischen Modernisierung von Bestandsgebäuden.

Im Zentrum steht die Kombination des Aerogel-Hochleistungsdämmputzes HASIT Fixit 222 mit einer kompakten Wandheizung.

Untersucht wird, wie Wärmedämmung und Wärmeverteilung in einem solchen System zusammenwirken. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Feuchteverhalten innerhalb des Wandaufbaus.

Ziel des Forschungsprojekts ist es, technische Grundlagen für die Planung und Anwendung des Systems im Gebäudebestand zu erarbeiten.


Aerogeldämmputz im Langzeitversuch

Fraunhofer IBP und FIXIT untersuchen den Wandaufbau

Im Rahmen des Fraunhofer-Zentrums für energetische Altbausanierung und Denkmalpflege in der Alten Schäfflerei Benediktbeuern wurde der Aerogeldämmputz FIXIT F222 zwischen 2010 und 2016 untersucht.

Der Dämmputz weist eine Wärmeleitfähigkeit von etwa λ = 0,028 W/mK auf.

Auf zehn messtechnisch begleiteten Demonstrationsflächen wurden über mehrere Jahre unter anderem Temperatur, Feuchte und Wärmestrom erfasst. Auch Fensteranschlüsse und weitere konstruktive Details waren Bestandteil der Untersuchungen.

Die Ergebnisse liefern Erkenntnisse über die Dämmwirkung und das Feuchteverhalten des Systems sowie über seinen Einsatz bei komplexen Sanierungssituationen.

Damit zeigen die Untersuchungen, wie Dämmputzsysteme zur Verbesserung des Wärmeschutzes historischer Gebäude eingesetzt werden können, ohne deren charakteristische Geometrie unnötig zu verändern.

Zur Webseite des Fraunhofer IBP