Sanierte Natursteinmauern der Burgruine Blaubeuren mit Hilfe unserer Mörtelprodukte

Natursteinmauer - substanzgerecht saniert.

Natursteinmauer: historisch erhalten, mineralisch sanieren, dauerhaft schützen

Historische Natursteinmauer-Werke sind weit mehr als ein Tragwerk: Sie sind sichtbare Zeugnisse von Landschaft, Handwerk und Baukultur. Genau deshalb braucht ihre Erhaltung ein sensibles Vorgehen. Denn bei jeder Instandsetzung entscheidet die Wahl der Materialien darüber, ob ein Mauerwerk langfristig stabil bleibt – oder ob Feuchte, Spannungen und Schäden vorprogrammiert sind.

Unser Ansatz ist konsequent auf den Bestand ausgerichtet: Werkstoffe müssen die historische Substanz respektieren, mit ihr zusammenarbeiten und den Charakter der Natursteinmauer unverändert lassen. Darum setzen wir auf Systeme, die sich an den bauphysikalischen Eigenschaften traditioneller Baustoffe orientieren.

Unser Grundprinzip: mineralisch, natürlich, kompatibel

Für die Sanierung und den Aufbau einer Natursteinmauer sind Mörtel dann ideal, wenn sie sich wie „ein Teil des Systems“ verhalten – nicht wie eine starre Fremdschicht. Unsere Lösungen basieren deshalb auf rein mineralischen Bindemitteln und natürlichen Zuschlägen. Das Ergebnis: Mörtel, die nicht abdichten, nicht verspannen und nicht „zu hart“ werden, sondern bauphysikalisch passend funktionieren.

Damit schaffen wir Mörtel, die:

  • kapillaraktiv und diffusionsoffen sind – damit Feuchtigkeit auf natürlichem Weg abgeführt werden kann,

  • gleichmäßig und spannungsarm erhärten – um historische Steine nicht zu überlasten,

  • langfristig kompatibel bleiben – im Zusammenspiel mit Naturstein, Ziegel und Mischmauerwerk,

  • natürlich und dauerhaft sind – ganz im Sinne der Denkmalpflege.


Burgruine Blaubeuren mit saniertem Mauerwerk

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Sanierung von Natursteinmauern

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Die vier Kernaufgaben rund um die Natursteinmauer

Die beste Lösung für eine Natursteinmauer ist in der Praxis kein „Ein-Mörtel-für-alles“, sondern ein mineralisches, diffusionsoffenes System, das zur jeweiligen Aufgabe passt:

  • Stabilisieren & Verpressen (Hohlräume, instabile Zonen): mineralische Verpressmörtel

  • Verfugen & Vermörteln (Fugenbild, Schutz, Verbund): trassmodifizierte Fugenmörtel

  • Mauern & Versetzen (tragfähige Lagerfugen, natursteinverträgliche Festigkeit): trassmodifizierte Mauermörtel in abgestuften Festigkeitsklassen

  • Feuchte stoppen (aufsteigende Feuchtigkeit): nachträgliche Horizontalabdichtung per Injektionscreme

Wichtig ist: Zu harte oder zu dichte Bindemittel können Feuchte stauen, Spannungen erzeugen oder Natursteine schädigen. Ein mineralischer, kapillaraktiver und diffusionsoffener Mörtel unterstützt dagegen den Feuchteausgleich und bleibt dauerhaft „im Gleichgewicht“ mit dem Mauerwerk.


Welcher Mörtel eignet sich am besten für eine Natursteinmauer?

Unsere Systemlösungen orientieren sich an typischen Aufgabenfeldern unabhängig davon, ob es um historische Bestände, Sanierungen oder konstruktive Ergänzungen geht.


1) Natursteinmauer stabilisieren & verpressen

Hohlräume, Ausbrüche und instabile Bereiche müssen gesichert werden – ohne das Mauerwerk „hart zu blockieren“.

Produktbild HASIT 270 optimal zum Verpressen und zur Stabilisierung des Mauerwerks.

Trasskalkverpressmörtel

HASIT 270

Zur Ausbesserung von Schlitzen, Hohlräumen oder Mauerausbrüchen und zum Verpressen und zur Stabilisierung des Mauerwerks.

Produktbild HASIT 271 optimal zum statischen Stabilisierung des Mauerwerks

Trasskalkverpressmörtel

HASIT 271 HS

Zur Ausbesserung von Schlitzen,Hohlräumen oder Mauerausbrüchen und zum Verpressen und zur statischen Stabilisierung des Mauerwerks.

Suspension
Produktbild HASIT 275 – optimal zum statischen Verpressen und Sichern von Natursteinmauern

Trasszementverpressmörtel

HASIT 275 HS

Schwindarme Verpresssuspension mit hochsulfatbeständigem Zement zum Verfüllen von Hohlräumen und Rissen im Mauerwerk und zum statischen Verpressen und Sichern von Mauerwerk.


2) Natursteinmauer verfugen & vermörteln

Fugen prägen das Erscheinungsbild historischer Natursteinmauerwerke wesentlich – und erfüllen zugleich wichtige technische Funktionen: Sie schützen vor Witterung, ermöglichen den Feuchteabtransport und stabilisieren im Verbund.

Produktbild HASIT 278 Trassbruchstein Fugenmörtel – optimal zum Verfugen und Vermörteln von Natursteinmauern

HASIT 278 – Trassbruchsteinfugenmörtel

Der naturfarbene HASIT 278 ist die ideale Lösung zum Verfugen und Vermörteln von Natur‑ und Bruchsteinen. Er überzeugt durch hervorragende Haftung, hohe Frostbeständigkeit, geringe Ausblühneigung und eine sehr gute Verarbeitbarkeit – perfekt für langlebige, optisch ansprechende Natursteinflächen.

Produktbild des Sandgelben HASIT 279 – Trassbruchsteinfugenmörtel

HASIT 279 – Trassbruchsteinfugenmörtel

Der sandgelbe HASIT 279 eignet sich hervorragend zum Verfugen und Vermörteln von Natursteinen. Er bietet zuverlässige Haftung, robuste Frostbeständigkeit, reduzierte Ausblühneigung und sehr gute Verarbeitungseigenschaften – ideal für natürliche, widerstandsfähige Steinoberflächen.


3) Natursteinmauer mauern & Naturstein materialgerecht versetzen

Natursteinmauerwerke stellen hohe Anforderungen an den Mauermörtel: Er muss stabil verbinden, darf den Stein aber nicht durch zu hohe Festigkeiten belasten – und muss bauphysikalisch mit dem Bestand harmonieren.

Produktbild HASIT 970 TRASSKALKMÖRTEL

TRASSKALKMÖRTEL M5

HASIT 970

HASIT 970 bietet eine mittlere Festigkeit, verbindet zuverlässig und bleibt gleichzeitig materialverträglich. Ideal für Sanierungsarbeiten und Ergänzungen im bestehenden Mauerwerk.

Produktbild HASIT 971 TRASSKALKMÖRTEL

TRASSKALKMÖRTEL M2,5

HASIT 971

HASIT 971 eignet sich besonders für weiche oder empfindliche Natursteine. Die niedrige Festigkeit schont das Mauerwerk und ermöglicht materialverträgliche Ergänzungen in historischen Konstruktionen.

Produktbild HASIT 974 für stärker belastete Natursteinbereiche

TRASSKALKMÖRTEL M10

HASIT 974

HASIT 974 ist die robuste Lösung für stärker belastete Bereiche aus Naturstein. Dank seiner höheren Festigkeit eignet er sich hervorragend für Sockel, Pfeiler, Stützmauern und alle Abschnitte, die zusätzliche Tragfähigkeit benötigen


4) Feuchte stoppen: aufsteigende Feuchtigkeit dauerhaft unterbinden

Viele historische Natursteinmauern besitzen keine funktionierende Horizontalsperre. Feuchte kann ungehindert aufsteigen und schädigt langfristig Stein, Fugen und Oberfläche. Eine dauerhafte Sanierung braucht daher eine Lösung, die wirksam ist – ohne das Mauerwerk zu überlasten oder die historische Struktur zu beeinträchtigen.

CALSOL® Opticreme – nachträgliche Horizontalabdichtung per Injektion


CALSOL® Opticreme ist eine hochwirksame Injektionscreme zur nachträglichen Horizontalabdichtung in Naturstein- und Mischmauerwerk. Sie wird drucklos in Bohrlöcher eingebracht, verteilt sich tief im Gefüge und bildet eine kapillarbrechende Sperre gegen aufsteigende Feuchte. Durch die cremeartige Konsistenz ist die Verarbeitung präzise und verlustarm – besonders geeignet für heterogene und denkmalgeschützte Mauerwerke, bei denen klassische Verfahren oft an Grenzen stoßen.

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Broschüre zur Natursteinmauer Sanierung


FAQ zur Natursteinmauer Sanierung

Am besten eignet sich ein rein mineralischer, diffusionsoffener und kapillaraktiver Mörtel, der bauphysikalisch kompatibel ist und gleichmäßig erhärtet. Je nach Aufgabe kommen Verpress-, Fugen- oder Mauermörtel mit passender Festigkeitsklasse zum Einsatz.

Damit Feuchtigkeit nicht im Mauerwerk eingeschlossen wird. Diffusionsoffene Mörtel unterstützen den Feuchteausgleich und helfen, Schäden durch Staufeuchte zu vermeiden.

Sie können Feuchte stauen, Spannungen erzeugen und Natursteine schädigen. Eine Natursteinmauer benötigt ein ausgewogenes System aus Stein, Fuge und Mörtel.

Mit einer nachträglichen Horizontalabdichtung, z. B. über eine drucklose Injektion wie bei CALSOL® Opticreme, die eine kapillarbrechende Sperre gegen aufsteigende Feuchte bildet.