Schimmelpilzproblematik in Innenräumen– bauphysikalische Ursachen, rechnerische Beurteilung und Anwendungsbeispiele

Es werden die typischen bauphysikalischen Ursachen für Schimmelpilzbildung in Innenräumen aufgezeigt und anschließend als Grundvoraussetzung die biologischen Wachstumsvoraussetzungen von Schimmelpilzen erläutert. Darauf aufbauend wird die Funktionsweise eines Schimmelpilzprognosemodells gezeigt. Als besonderes Anwendungsbeispiel dient zum einen die rechnerische Ermittlung der erforderlichen Lüftung, wobei sich zeigt, dass das Zusammenspiel von Stoßlüftung und Infiltration wesentlich ist, aber stark vom Dämmstandard abhängt. Da die größte Energieeinsparungsmöglichkeit im Gebäudebestand liegt, wird zum Schluss insbesondere auf die Thematik der Innendämmung eingegangen.

Vita Prof. Dr.-Ing. Martin Krus - Fraunhofer IBP

  • Jahrgang 1958
  • Studium Diplom Chemieingenieurwesen, TU Karlsruhe.
  • 1995 Promotion an Universität Stuttgart.
  • Lehrbeauftragter an der Universität Stuttgart und der Fachhochschule Rosenheim
  • Seit 2/95 Gruppenleiter „Feuchtemanagement“.
  • Seit 3/2015 Honorarprofessor der Universität Stuttgart.
  • Die Hauptarbeitsgebiete sind alle im Baubereich vorkommende Themen mit Bezug zu Feuchte. Dies betrifft sowohl Transportmechanismen im Material als auch Schimmelpilzproblematik sowie Algenwachstum.
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