Mineralische Putze - für das Deutsche Museum in München ein Muss

ObjektNichtwohnbau
Größe79000 m²
Ausführung2018
ArtSanierung
Standort Museumsinsel 1
InformationDas Deutsche Museum, als das weltweit führende technische Museum, ist ein fachkundiger Ansprechpartner für Planer sowie ausführende Firmen und: Halbe Sachen werden hier nicht gemacht.

Verwendete Materialien

Sanierung des Deutschen Museums

Nach Abschluss der vorbereitenden Maßnahmen zeigten sich die ausgemauerten Zwischenfelder sehr unterschiedlich. Bei einigen war die gesamte Putzfläche nicht mehr tragfähig und der Putz musste entfernt werden. Auf anderen wiederum verblieben tragfähige Bestandsputzflächen. Auch zahlreiche technische Nachinstallationen zerfurchten die Wandflächen. Zum Verschließen bietet Hasit hierfür mit dem „505“ einen schnell abbindenden, mineralisch aufgebauten Schlitzputz/-mörtel an, bzw. mit dem „506“ einen organischen. 

Ein guter Untergrund war bauphysikalische Vorgabe

Im Gegensatz zu einem Wärmedämmputz benötigen die hier verwendeten Kalziumsilikat- und Mineralschaumplatten – Calsitherm  und Multipor – zum Verkleben einen planen Untergrund. Nur eine hohlraumfreie Verlegung der Platten verhindert zuverlässig eine Wasserkondensatbildung innerhalb der Konstruktion. Grund hierfür ist das bauphysikalische Funktionsprinzip einer Dämmung mit vorgesetzten Kalziumsilikatplatten. Es basiert auf der hohen Wasserspeicherkapazität von Kalziumsilikat. Durch eine ständige Auf- bzw. Abnahme der Feuchte regulieren Kalziumsilikat- bzw. Mineralschaumplatten kontinuierlich den Feuchtehaushalt innerhalb der Wand. Wird dieser Feuchtetransport durch eine Schichtstörung unterbrochen, ist der Schaden durch Kondensat vorprogrammiert.

Mit diesem Wissen im Hinterkopf wird deutlich, dass auch eine Standardbaumaßnahme wie das Herstellen einer Standfläche für Wärmedämmplatten einen hohen Qualitätsanspruch beinhaltet. Für das Egalisieren bzw. den Aufbauputz empfahl Hasit den mineralisch aufgebauten Kalkzementputz „655“ bzw. für Teilbereiche alternativ den „840“. Beim 840 bewirkt ein mineralischer Leichtzuschlag ein niedrigeres e-Modul. Durch den Zuschlag wird der Putz insgesamt etwas „weicher“, er weist also eine geringere Rissanfälligkeit auf. Hierdurch eignet er sich besonders für höhere Schichtstärken. Letztendlich gelang es die gesamten Putzarbeiten mit dem etwas kostengünstigeren 655 auszuführen.

Objektreport

Beteiligte Unternehmen

Verarbeiter
TAP-Trockenbau Akustik Puga
Bauherr
Deutsches Museum
Verkaufsberater
Andre Pauli

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