Bauhaus Universität Weimar – Sanierung mit Aerogel Wärmedämmputz

Bauhaus Universität Weimar – Sanierung mit Aerogel Wärmedämmputz

Objekt

Historisches Gebäude

Art

Energetische Sanierung

Ausführung

2018 - 2020

Standort

99423 Weimar

Größe

1500 m²

Information

Der Friedrich-August-Finger-Bau der Bauhaus-Universität Weimar wurde denkmalgerecht mit HASIT FIXIT 222 saniert. Der Aerogel-Dämmputz bildet eine wärmedämmende Schicht und kann zum Wärmeschutz der Gebäudehülle beitragen.

Verwendete Materialien

HASIT 252 RENODESIGN®

HASIT 252 RENODESIGN®

Renovierstrukturputz

HASIT 250 RENOPLUS®

HASIT 250 RENOPLUS®

Renovier- und Ausgleichsputz

HASIT PE 228 SILICATE SOL

HASIT PE 228 SILICATE SOL

Mineralischer SOL-Silikat-Außenanstrich

HASIT PP 201 SILICA LF

HASIT PP 201 SILICA LF

Silikat Tiefgrund und Verdünnung

HASIT 610 VARIO

HASIT 610 VARIO

Zementmörtel Universal

HASIT STR-U 2G 8/60

HASIT STR-U 2G 8/60

Schraubdübel

HASIT Rondelle-E

HASIT Rondelle-E

Dämmstoffrondelle

HASIT Armierungsgewebe Rot

HASIT Armierungsgewebe Rot

Glasfaser-Armierungsgewebe

HASIT Armierungsgewebe Weiß HDP

HASIT Armierungsgewebe Weiß HDP

Glasfaser-Armierungsgewebe

HASIT TELESKOP W30+

HASIT TELESKOP W30+

Putzanschlussleiste

Energetische Sanierung des Friedrich-August-Finger-Bausr

Sanierung des Friedrich-August-Finger-Baus               

Das Gebäude der Bauhaus-Universität Weimar in der Coudraystraße 11A, Weimar wurde im Rahmen einer umfassenden Sanierung überarbeitet. Im Mittelpunkt stand die Wiederherstellung der charakteristischen Bauhaus-Architektur mit ihrer klaren und reduzierten Fassadengestaltung. Bei der Sanierung der Ost- und Südfassade waren insbesondere die Anforderungen des Denkmalschutzes sowie der Erhalt prägender architektonischer Elemente zu berücksichtigen.
Aerogel-Dämmputz für den denkmalgeschützten Bestand                                                                                                                                                                                     

Für die Fassadensanierung kam HASIT FIXIT 222 Aerogel-Dämmputz zum Einsatz. Der mineralische Dämmputz auf Kalkbasis wurde aufgrund seiner geringen Schichtstärke und der projektspezifischen Anforderungen für die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes ausgewählt.

Mit HASIT FIXIT 222 wurde die Gebäudehülle im Rahmen des Sanierungskonzepts bearbeitet, während die charakteristische Fassadengestaltung des Bauhaus-Gebäudes erhalten blieb. Die schlanke Ausführung des Dämmputzes ermöglichte eine Umsetzung unter Berücksichtigung der vorhandenen Fassadenstruktur sowie der denkmalpflegerischen Vorgaben. Prägende architektonische Merkmale, Proportionen und Gestaltungsdetails konnten dabei als Bestandteil des Erscheinungsbilds weitergeführt werden.

Hochwertige Fassadengestaltung

Eine weitere Herausforderung stellte die unebene Fassadenoberfläche dar. Für die Untergrundvorbereitung wurde HASIT 250 RENOPLUS® verwendet. In Kombination mit dem HASIT Armierungsgewebe Weiß HDP entstand die Grundlage für den weiteren Fassadenaufbau. Anschließend wurde die Oberfläche mit HASIT 252 RENODESIGN als mineralischem Oberputz ausgeführt und zu einer fein strukturierten Fassadenoberfläche gestaltet.

Den abschließenden Fassadenanstrich bildete HASIT PE 228 SILICATE SOL. Der mineralische Sol-Silikat-Außenanstrich ergänzt das Fassadensystem und wurde in die Gestaltung der historischen Fassadenoberfläche integriert.
 

Wärmeschutz als Bestandteil des Wandaufbaus

Der eingesetzte Dämmputz bildet in den damit ausgeführten Wand- bzw. Fassadenbereichen eine wärmedämmende Schicht. Dadurch kann der Wärmedurchgang durch diese Bauteile verringert werden und der Aufbau zum Wärmeschutz der Gebäudehülle beitragen. Die konkrete Wirkung hängt von Schichtdicke, Bestandskonstruktion und dem gesamten Bauteilaufbau ab.

Ergebnis

Die Sanierung des Friedrich-August-Finger-Baus zeigt, wie sich denkmalgeschützte Architektur und moderne Sanierungskonzepte miteinander verbinden lassen. Mit HASIT FIXIT 222 wurde die Gebäudehülle als Teil des Sanierungskonzepts ausgeführt, während die charakteristische Bauhaus-Architektur, die klaren Fassadenflächen und die architektonische Identität des Gebäudes erhalten blieben. Die Sanierungsmaßnahmen führten die ursprüngliche Fassadengestaltung behutsam fort und berücksichtigten gleichzeitig die Anforderungen des historischen Gebäudebestands.
 

Bauhaus Universität Weimar – Sanierung mit Aerogel Wärmedämmputz

Beteiligte Unternehmen

Architekt

WPB Planungsgesellschaft mbH & Co KG

Verarbeiter

Stefan Döbele Gerüst- und Fassadenbau aus Ilmenau

Bauherr

Bauhaus Universität Weimar, Servicezentrum Liegenschaften

Verkaufsberater

Holm Theil

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