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Der Unterputz ist die ein- oder mehrlagige Mörtelschicht, die sich unterhalb des Ober- bzw. Deckputzes befindet. Diese Schicht wird in mehreren getrennten Arbeitsgängen auf das Mauerwerk aufgebracht. Sie dient als Haftgrund für den jeweiligen Wandbaustoff und als Putzgrund für den Oberputz. Übersicht der HASIT Unterputze
Unterputze für den Innenbereich
Innenwände umgeben uns ständig, doch machen wir uns nur selten klar, welche vielfältigen Aufgaben sie zu erfüllen haben:
Im Innen- und im Außenbereich geben HASIT Putze eine gute Figur ab. Ob als gestalterisches, attraktives Element oder als Schutz des Mauerwerks vor Witterungseinflüssen. Bereits in der Antike waren Putzmörtel bekannt. So verwendete man in frühester Zeit Lehmmörtel, die heute vor allem noch in südlichen Ländern angetroffen werden, aber auch im Zusammenhang mit ökologischer Bauweise in unseren Breiten wieder auf dem Vormarsch sind. Der Kalk kam dann im alten Griechenland als erstes mineralisches Bindemittel auf. Mit Kalk konnten witterungsbeständige Außenputze hergestellt werden, die zum Teil bis in die Gegenwart an Tempeln erhalten geblieben sind. Die Römer kannten bereits den Nutzen der sogenannten hydraulischen Stoffe. Die Bautechnik hat sich seit dem sehr verändert. Mit der Erfindung des Portlandzementes, Mitte des 19. Jahrhunderts, steht ein hydraulisches Bindemittel zur Verfügung, mit dem Baustoffe von höchster Dauerbeständigkeit entwickelt und hergestellt werden konnten.
Der Unterputz soll die beim Mauerwerk vorhandenen Unebenheiten ausgleichen und größere Löcher (man spricht von Putznestern) ebenen, da der eigentliche Oberputz nur in einer geringen Dicke (eigene Korngröße) aufgetragen wird. Abgesehen von Planmauerwerk (z. B. Porenbeton und Kalksandstein) sind die Unebenheiten der Oberfläche eines Wandbaustoffes erheblich. Insbesondere bei Kalksandsteinelementen und auch glattem Beton, bildet er aber den eigentlichen Putzgrund, da die notwendige Verbindung zwischen dem Wandbaustoff und dem reinen Oberputz nicht gegeben ist. Auch würden durch die sehr dünne Beschichtung allein durch den Oberputz die Fugen in der Fassade sichtbar werden lassen, weil die Austrocknung und Durchfeuchtung durch äußere Einflüsse unterschiedlich im Fugenbereich zur Wandfläche erfolgt. Bei nicht ausreichender Stärke des Unterputzes treten die sogenannten Treppenrisse (Risse bilden die Fugenstruktur des Mauerwerks nach) immer wieder auf, und bilden die häufigsten reklamierten weil problemlos sichtbaren Mängel beim Hausbau. Hinzu kommt die Tatsache, dass klimatisch bedingte Spannungen auftreten, welche die Fassade insbesondere im Außenbereich ausgleichen muss. Durch den Unterputz als dazwischen liegende weichere und somit flexiblere Schicht, sind diese Spannungen besser auszugleichen.